Der Grundstein für das Projekt "Jobcoaching für
Gehörlose" wurde durch das Erkennen der Betreuungslücke
zwischen Arbeitsbeginn eines gehörlosen Mitarbeiters und einer
gelungenen Integration eines gehörlosen Mitarbeiters in einen
Betrieb nicht ausreichend begleiten zu können, gelegt. Zwar
versuchen die BeraterInnen der Arbeitsassistenz bei Arbeitsbeginn
unterstützend anwesend zu sein, doch sind die vorhandenen Zeitressourcen
nicht ausreichend.
Die Begleitung der gehörlosen MitarbeiterInnen durch einen
Jobcoacher über den Arbeitsbeginn hinaus soll bewirken, dass
gehörlose MitarbeiterInnen eine bessere und aktuelle Einsicht
in Arbeitsabläufe bekommen, ebenso wird durch die Unterstützung
eines Jobcoachers die soziale Integration in einen Betrieb erhöht.
In der Vergangenheit zeigte sich, dass es für die BeraterInnen
der Arbeitsassistenz schwierig war vorbeugend / präventiv tätig
zu sein. Sehr oft warteten Firmen und gehörlose KundInnen zu
lange bis eine Intervention passieren konnte. Der Jobcoacher ist
somit einerseits Ansprechperson für die gehörlosen MitarbeiterInnen
und anderseits auch unterstützend für die MitarbeiterInnen
im Betrieb vor Ort. Er/sie kann somit im Vorfeld Problemlösungen
herbeiführen.
Aufgrund dieser Erfahrungen wurde am 16. Juni 2003 das Projekt
"Jobcoaching für Gehörlose" ins Leben gerufen.
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