Eröffnung & Künstlerinnengespräch (DE/EN/ÖGS)
Chalisée Naamani: Octogone
18:30 Künstlerinnengespräch
Chalisée Naamani im Gespräch mit PhD. Noit Banai, Professorin für Diaspora Aesthetics, Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften, Akademie der bildenen Künste Wien.
19:30 Begrüßung (Übersetzung in ÖGS)
→ Veronica Kaup-Hasler, Stadträtin für Kultur und Wissenschaft
→ Bruno Ducluzaux, Direktor des Französischen Kulturinstituts
→ Guillaume Désanges, Präsident Palais de Tokyo
→ Michelle Cotton, Artistic Director Kunsthalle Wien
Im Jänner wird eine Ausstellung mit neuen und aktuellen Skulpturen, Drucken und Textilarbeiten der französisch-iranischen Künstlerin Chalisée Naamani (geb. 1995, Paris) eröffnet. Naamani bezeichnet ihre Skulpturen als „Bildgewänder“: Diese entstehen durch einen Prozess der Überlagerung und Collage von Bildern und Texten. Ausgehend von verschiedenen ornamentalen Traditionen innerhalb der dekorativen und bildenden Kunst, der Mode und der Populärkultur zitiert sie Details von Stoffen, Gemälden, persönlichen Fotografien, Bildern und Archivdokumenten aus dem Internet, um weiche Skulpturen zu schaffen, die oft die Form von Kleidung oder Accessoires annehmen. Die erste Einzelausstellung der Künstlerin außerhalb Frankreichs befasst sich mit den Themen Migration, Mutterschaft, Feminismus, Widerstand und Heimat.
Mit Gebärdensprachdolmetscherin Eva Böhm und Kunstvermittler Martin Walkner
Die in Peking lebende Künstlerin Guan Xiao spielt in ihrer Kunst mit ungewöhnlichen Kombinationen von Objekten, Bildern und Medien. In der Ausstellung in der Kunsthalle Wien wird eine neue Serie von Skulpturen präsentiert, die den Kern einer raffinierten Erzählung bilden. Bei der in Österreichischen Gebärdensprache gedolmetschten Führung wird dieser Erzählung nachgegangen und gemeinsam über Zusammenhänge und Hintergründe der ausgestellten Kunstwerke diskutiert.
Mehr Informationen: Eröffnung & Künstlergespräch Chalisée Naamani: Octogone – Kunsthalle Wien
